Rückzug wo ich muss, „dahin, wohin“ ich mich sonst zurückziehe

Diese Zeit ist schon etwas ganz Besonderes. Der Stillstand bewegt, aus Zwang, jeden von uns. Einschränkungen erlebt jeder. Auf seine/ihre Art, aus seiner/ihrer Situation heraus, in eine neue und unbekannte Welt hinein.

Ich denke in dieser Zeit an mich, dass ich mich schütze und andere schütze, denn andere gehören auch zu mir. Meine Möglichkeiten sind angenehm, die neue Situation ermöglicht neue, oder vergessene Einblicke. Alles in allem bewegt sich in mir selber mehr, als das die Welt still steht.

Zeit im Grünen

Siehst; spürst Du es,
das Grün?

Immer da und doch verschwunden
Wenn der Herbst sich gewunden.

Wenn es denn erwacht,
hat der Frühling gelacht.

Regen hinfort,
deine Zeit ist passé.

Vermiss ich dich jetzt,
doch ward ich gram dich zu sehn.

Frühling erwache,
was für ein Witz,
Jahreszeiten gibt’s nicht mehr,
Das ist geritzt.

Regenzeit und Trockenzeit,
zwei und einerlei.

Was der eine nicht gibt, hat der andere dabei.

So stellt sich ein,
ohne Übergang

Was zuvor
der Wechsel kann.

Nimmt und gibt,
ganz anders jetzt.

Wenn das Wetter sich verletzt.

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